Ausländer probieren die Vielfalt der Garküchen in Ho Chi Minh Stadt Vietnam aus

Viele Menschen, die hier hin reisen, möchten möglichst viel Kultur von der Hauptstadt in Vietnam mitnehmen. Ein großes Kulturgut ist das Essen. Die südvietnamesische Stadt ist groß und bunt, genau wie ihre schmackhaften Gerichte. Neben den neuesten Hochhäusern stehen noch immer die Altbauten, was der Stadt ein charmantes Erscheinungsbild verleiht. Es gibt unzählige Restaurants. Von einem bis fünf Sternen, ist alles vertreten. Dabei bieten die Restaurants eine so große Vielfalt an Speisen, wie es Garküchen in Ho Chi Minh Stadt gibt. In den Restaurants stehen oft mehrere nebeneinander, an denen man sich sein Essen frisch zubereiten lassen und dabei zuschauen kann. Dort bezahlt man für das Essen auch wesentlich mehr.

Ausländer probieren die Vielfalt der Garküchen in Ho Chi Minh Stadt Vietnam aus
Ausländer probieren die Vielfalt der Garküchen in Ho Chi Minh Stadt Vietnam aus

 

Die Vielfalt der Garküchen und Gerichten

Die duftenden Gassen

Verlässt man den Stadtkern und begibt sich in die Gassen und Nebenstraßen, lernt man ihre wahre Kultur kennen. Ausländern begegnen die Einheimischen gastfreundlich, hilfsbereit und zuvorkommend. Und es duftet nach den verschiedensten Gewürzen und Zutaten, was einem schier das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Denn hier säumen die Garküchen in vielen kleinen Gruppen den Straßenrand. An jedem Stand, der an einen Marktplatzstand erinnert, bekommt man eine andere Köstlichkeit zubereitet. Die Gassen sind gefüllt mit diesen bunten Küchen, fröhlichen Stimmen, klappernden Töpfen und zischenden Pfannen. Die Zutaten sind farbenreich, frisch, für Fleischliebhaber und Vegetarier. Hat man mal keine Lust auf etwas Pikantes, geht man einfach ein paar Meter weiter und genießt die leckeren Pfannkuchen oder den frischgepressten Zuckerrohrsaft.

Pho Bo – das vietnamesische Nationalgericht

In Vietnam isst und liebt man Suppen. Eine davon ist Pho Bo und jeder Ausländer sollte dieses Kulturerbe probiert haben. Man findet diese berühmte Rindfleisch-Nudelsuppe in fast jeder Küche. Sie wird da zu lande auch gern zum Frühstück verspeist. Grundlage ist eine Rindfleischbrühe mit Reisnudeln und Fleischeinlage nach Wahl. Entweder Rindfleisch in dünne Scheiben geschnitten oder als Fleischbällchen. Dann verfeinert man die Suppe nach seinen Geschmack. Man wählt aus verschiedenen frischen Kräutern, Chilis, Sojasprossen, Limetten, Fisch- oder Sojasauce. So bietet selbst eine einfache Rindfleischsuppe viele geschmackliche Variationsmöglichkeiten. Com-Tam ist ein klassisches vietnamesisches Mittagessen. Com-Tam-Küchen haben meist nur in der Mittagszeit geöffnet und versorgen damit die arbeitende Gesellschaft. Dieses Gericht aus gebrochenem Reis mit Schweinefleisch, rohem Gemüse und einen gebratenen Ei, kostet umgerechnet gerade mal 0,85 Euro. Zusätzlich wird noch eine Suppe und ein Eistee gereicht.

Und was sonst noch?

Natürlich werden nicht nur Gerichte mit Nudeln und Reis angeboten. Knusprige Teigtaschen, gegrillte Garnelen und andere Meeresfrüchte, prall gefüllte Brot-Taschen mit knackigem Gemüse und Fleisch, Pfannkuchen in pikant oder süß, frisch gepresste Säfte, Eiscreme und eine riesigen Vielfalt von Früchten lassen keine kulinarischen Wünsche offen. Pommes Frites aus Kartoffeln findet man in den vietnamesischen Garküchen nicht. Wer nicht auf Pommes verzichten kann, weicht auf die köstlich süß-scharf gewürzten Süßkartoffel-Pommes aus. Als europäischer Ausländer ist man das Essen mit Stäbchen kaum gewohnt. In den kleinen Küchen von Ho Chi Minh Stadt lernt man es zwangsweise, wenn man nicht zufällig ein Besteckset bei sich hat.